Spuren Aachener Geschichte
-der
Friedhof am Güldenplan

Rundgang

Samstag, 17. März 2012 ; 14.00 - 16.00 Uhr

 



1605 wurde an der heutigen Monheimsallee ein kleiner Friedhof für Protestanten angelegt.

Die Bezeichnung „Möschebendchen“ klingt romantisch und wurde im Aachener Dialekt zum Synonym für Friedhöfe.

Vor fast einhundert Jahren wurde aus dem Ort der Trauer ein kleiner Park, dessen hohe Mauer die stille Oase vorm tosenden Verkehr schützt.

Nur noch eine Handvoll Grabsteine stehen heute auf der grünen Wiese. Die verschnörkelten Inschriften sind trotz der Verwitterung noch zu entziffern. Man liest Namen von Familien, die in der Aachener Stadtgeschichte ihre Spuren hinterlassen haben. Zitate aus der Bibel zeugen von tiefem Glauben. Andere Texte beschreiben die Achtung der Kinder für ihre Eltern und die Liebe des Ehemanns für seine Gattin.

Auf dem Friedhof hat vor dem Krieg eine Kapelle gestanden. Von den Anglikanern in der Couvenstraße errichtet, diente sie am neuen Standort den Altkatholiken als Gebetsstätte. Von den Anglikanern, die Bad Aachen aufsuchten, um hier von ihren Krankheiten zu genesen, zeugen auch heute noch einige eigentümliche Grabsteine.

   

Kursnummer: AG  01250

Termin: Samstag, 17. März 2012 ; 14.00 - 16.00 Uhr

Kosten: 5,00 €, die Gebühr kann vor Ort entrichtet werden.

Treffpunkt: Am Haupteingang an der Monheimsallee, neben dem Gebäude der Knappschaft

Zum Veranstaltungskalender

  duxitineris Dr. Ing.Holger A. Dux
Schumacherstraße 6; 52062 Aachen Tel: 0241/90 20 36

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