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Vortragsreihe "Formen Sehen
- Kunst Verstehen"
Baugeschichte und Design
Hausbau -vom Bauhaus
6 Vorträge
fanden von Februar bis Juni 2010 statt


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Was versteckt sich hinter dem Begriff
"Bauhaus"?
Vom
„Bauhaus“ hat schon jeder mal etwas gehört. Gemeint ist aber weder ein
Heimwerkermarkt noch das im Rahmen der Euregionale geplante europäische
Museum am Aachener Katschhof.
Die im Jahr 1919 in Weimar gegründete Schule war eine Ausbildungsstätte
für Architektur, Kunst und Design. Das zu Grunde liegende
Unterrichtskonzept war bahnbrechend und vollkommen neu. Viele der dort
entstandenen Entwürfe sind bis heute bekannt geblieben. Nicht nur die
Ikonen der klassischen Moderne wie Lampen, Möbel oder kunstgewerbliche
Gegenstände werden heute noch gefertigt. Selbst an modernen Neubauten
entdeckt man Details, wie Eckfenster, Balkone und Vordächer, die ihre
Herkunft verraten.
Aus kubischen Formen entwickelte Bauten mit flachen Dächern und
schnörkellosen, hell verputzten Wänden haben eine funktionale Basis und
können treffender mit Neuem Bauen oder Internationalem Stil bezeichnet
werden.
Von Weimar zog das Bauhaus 1925 nach Dessau und später nach Berlin, wo
heute das Bauhaus-Archiv die wertvollen Sammlungsbestände betreut.
Nach der Rekonstruktion wurde das Bauhaus-Gebäude in Dessau zu einem
wissenschaftlich-kulturellem Zentrum für Gestaltung ausgebaut.
Viele der dort entwickelten Ideen beeinflussen noch heute die Arbeit von
Architekten, Designern und Künstlern.
Die Vortragsreihe erläutert die Charakteristika an Gebäuden oder Design.
Menschen, die am Bauhaus gelehrt und gearbeitet haben, werden anhand
ihrer wichtigsten Arbeiten vorgestellt. Ein Exkurs in die benachbarten
Städte der Niederlande und Belgien rundet die Informationen über eine
wesentliche Epoche ab.
Die Termine im Einzelnen:
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Am Mittwoch, 7. Juli 2010 fand
statt:
Was kommt nach Art Decò ?
Fritz Peutz und das Neue Bauen im Dreiländereck
Das Bauhaus
hat nur wenige Jahre bestanden. Es war eine Einrichtung in Dessau, und
doch hat es Impulse für ausländische Architekten und bildende Künstler
gegeben.
Doch sollte man in diesen Fällen weniger vom „Bauhausstil“ als vom
„Internationalismus“ sprechen.
In diesem Teil soll einmal nachgesehen werden, wie das Bauen in den
benachbarten Städten des Dreiländerecks ausgesehen hat.
Es stellt sich die Frage, ob in Lüttich, in Maastricht oder in Kerkrade
solche Entwurfsgedanken angetroffen werden können.
Gerade die Architekturabteilung der TU Delft hat hier bahnbrechendes
geleistet.
Im benachbarten Heerlen lieferte Fritz Peutz mit seine Entwürfen für
sein Atelierhaus oder den berühmten Glaspalais seinerzeit
aufsehenerregende Beispiele.
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Am Mittwoch, 9. Juni 2010 fand statt:
Bauhaus in Aachen! Gibt es das?
Die Bauperiode zwischen 1919 und 1933
In diesem
Abschnitt soll nachgeprüft werden, ob die Dessauer Bewegung auch bis
nach Aachen ausstrahlte und hier in Aachen gebaute Träume entstehen
konnten.
Manche Gebäude, die gegen Ende der 1920er Jahre entstanden sinf,
unterscheiden sich eindeutig von den traditionellen Bauweisen, wie sie
mit den Wohnsiedlungen an der Joseph-von-Görres-Straße oder am
Junkershof gebaut worden sind.
Viel zu oft nimmt man die schlichten, schönen und zweckmäßigen Hallen
gar nicht wahr.
Aber von der ehemaligen Schirmfabrik Brauer oder den Wohnhäusern in der
Nachbarschaft des Rolandplatzes fühlt man sich angezogen, wohl spürend,
daß die verwendeten Proportionen für einen qualitativ hochwertigen
Entwurf stehen.
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Am Mittwoch,
12.Mai 2010 fand statt
Personen und Persönlichkeiten rund um die Bauhaus-Welt.
Biographien von Lehrenden und Absolventen
Das Bauhaus vereinte
seinerzeit viele Menschen.
Die Visionäre, die Pädagogen und die Studierenden bildeten eine
Gemeinschaft, die an die mittelalterlichen Bauhütten denken lassen.
Sie alle haben einen Anteil an der Verbreitung der Inhalte und damit ein
Bild geschaffen, das noch heute eine große Popularität besitzt.
Wichtige Künstler und ihre Werke werden vorgestellt. Dabei wird nicht
nur der Zeitraum bis 1933, sondern auch die Lebensläufe nach der
Schließung des Bauhauses in Dessau bzw. Berlin beleuchtet.
Mancher Talentierte ging dabei im Kielwasser der Koryphäen verloren.
Beinahe unbekannt ist die Tatsache, daß auch eine große Zahl von
Künstlerinnen am Bauhaus gearbeitet haben.
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Am Mittwoch, 14. April 2010 fand statt:
Bauhaus-Design für Lampen, Besteck -und auch Töpfe
Beteiligte diskutierten und planten für eine komplett neue Welt
Im
ausgehenden 19. Jahrhundert konzentrierte sich die Ausbildung der
Bildenden Künstler nur auf die Bereiche des klassischen Kunsthandwerks.
Doch das Bauhaus ist mehr als eine Kunstgewerbeschule.
Nicht nur Architekten, sondern auch Maler, Keramiker, Schreiner, Kunst-
oder Goldschmiede gehörten zum Stab der Reformer und Gestalter.
Von der Kaffeekanne über Türklinken, Lampen, Lichtschalter, Möbel: alles
ist zweckmässig und unverschnörkelt neu entworfen worden.
Manche dieser damaligen Entwürfe werden noch heute in Lizenz gefertigt.
Die zeitlose Eleganz findet immer noch seine Liebhaber.
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Am Mittwoch, 17. März 2010 fand statt
Allerlei Häuser im Bauhaus-Stil.
Grundlegendes zur Architektur
Mit dem
Ortswechsel von Weimar nach Dessau konnte sich die noch junge Bewegung
mit verschiedenen Neubauten manifestieren.
Das heute zum Weltkulturerbe zählende Unterrichtsgebäude in Dessau gilt
als Bauhaus schlechthin.
Die dort Wirkenden experimentierten und suchten nach Lösungen für fast
alle anfallenden Bauaufgaben. Ob Meisterwohnhaus mit Atelier oder
Siedlungsbauten –viele Gebäude wurden in die Überlegungen einbezogen.
Zuerst nur auf dem Papier entstanden Lösungen, die eine Reform der
Grundrisse und die Erfindung von Fertigbauweisen mit sich gebracht
haben.
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Am
Mittwoch, 24. Februar 2010
fand statt:
Was versteht man
unter dem Begriff „Bauhaus“?
Was ist die Bedeutung einer Bewegung, die nach einer kurzen Blütezeit
doch wieder schnell abgeschlossen gewesen ist?
Wie kam es zur Gründung dieser Ausbildungsstätte? Fragen wie diese
stehen am Anfang der Vorlesungsreihe.
Es ist die Generation unserer Großeltern, die sich nach dem 1. Weltkrieg
zusammengefunden haben, um die Lebenswelten und Lebensweisen zu
reformieren.
Die Praktiker haben stundenlang mit den Theoretikern diskutiert und
Programme ausgearbeitet, die sie danach in die Praxis umgesetzt haben.
Das Bauhaus ist sicherlich mehr als eine Architekturschule. Die Vielfalt
verhalf der Institution zu einem guten Ruf, der schon bald weit über die
Grenzen von Dessau und der näheren Region hinausgegangen ist.
Grundlegende Informationen stellen Charakteristika vor. Bauhaus ist viel
komplexer als nur die Bauten von Ludwig Mies van der Rohe, die Lampen
von Marianne Brand, die Salzstreuer von Wilhelm Wagenfeld oder die
Gemälde von Oskar Schlemmer.
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duxitineris Dr. Ing.Holger A. Dux
Schumacherstraße 6; 52062 Aachen Tel: 0241/90 20 36
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