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Studienfahrt nach DRESDEN 
Barock, Stadtgeschichte und der Prunk der Wettiner

fand statt vom 28. September bis 3. Oktober 2009 

es war eine sagenhaft schöne Studienfahrt mit SUPER Teilnehmern!
Danke an alle und Auf Wiedersehen 2010 in Leipzig und Nürnberg!

fand statt vom 28. September bis 3. Oktober 2009

 
 

Mit Dresden verbinden viele Menschen unterschiedliche Gedanken: Barock, Elbflorenz, der letzte absolutistische Herrscher in Deutschland, August der II. -genannt "der Starke"- , das Geschlecht der Wettiner, Gräfin Cosel  -aber auch die nähere Geschichte: Krieg, Flucht, der 13.Februar 1945, Vertreibung. Durch die Teilung Deutschlands ist Dreden für viele von uns viel zu weit entfernt gewesen.
 
Dresden hat unendlich viel zu bieten und ich möchte mit Ihnen im Rahmen einer 1-wöchigen Studienfahrt diese Stadt zusammen erkunden. Lassen Sie uns flanieren, aber auch die Elbe per Schiff befahren, auf Geschichtsspuren in Meißen dem "weißen Gold" nachstellen.

Eine Woche in der sächsischen Hauptstadt wird uns Straßen, Plätze und auch Gegebenheiten näherbringen die manchem Teilnehmer sicher noch geläufig sind. Jedoch ist durch über 40-Jährige Teilung vieles vergessen. Dresden hat unendlich viel an Baugeschichte, Architektur und Geschichte zu bieten. Auch als ehemalige Nr.1 der Europäischen Kamera- und Optikindustrie ist Dresden fast vergessen, jedoch ist heute sogar noch vieles zu entdecken und nachzuerleben. 

Dresden wird voller Abwechslung stecken. Das Programm besteht aus vielen Facetten und spricht den Kunstbegeisterten genauso an wie den Architektur-Fan, den Geschichts-Enthusiasten aber auch den lebenslustigen Genießer.

Das Programm dieser Studienfahrt können Sie HIER auch herunterladen!
Zum Betrachten/Ausdrucken des Veranstaltungskalenders benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader.
Dieses Programm erhalten Sie, wenn notwendig,
HIER direkt von der Website des Herstellers (kostenfrei).
 



 





 
 

     

Montag:
vormittags gemeinsame Zugfahrt von Aachen nach Dresden
nachmittags Auf zum Goldenen Mann – Rund ums Rathaus
Ein erster Schnuppergang durch die Stadt beginnt mit den Planungen der 1960er Jahre. Die „Prager Straße“ verbindet den Hauptbahnhof mit der Innenstadt. Alles ist breit, groß und hoch. Der Altmarkt ist auch ohne Striezelmarkt eine Attraktion. Unter den Arkaden der neoklassischen Geschäftshäuser erreicht man die Kreuzkirche. Rathaus, altes Landhaus und Gewandhaus beherbergen Verwaltungsleute, Musiker und Historiensammler.
Dienstag:
vormittags Von Schatzkammern zu den „Kammern für den Schatz“
Dresden wurde 1464 Residenzstadt der Wettiner. Seither fügte jede Generation dem Schloßbau etwas hinzu. Der Blick schweift von Zwerchhäusern über Erker, Stufengiebel und Türme. Zur Orientierung bei den zahlreichen August, Alberts und Georgs dient der imposante Fürstenzug. Das „Grüne Gewölbe“ haben Kunsthandwerker minutiös rekonstruiert. Noch weiß man nicht, ob einem die aus einem Kirschkern geschnitzten Gesichter, die funkelnden Brillantorden oder die Miniaturhofgesellschaft des Sultans -von Dinglinger gestaltet- besser gefallen.
nachmittags Zwingendes Muss -  der Zwinger
Nur ein kleiner Rest des Zwingerteichs ist von der frühen Stadtbefestigung erhalten geblieben, denn auf der freien Fläche in unmittelbarer Schloßnähe ließ August der Starke ein Ort für seine Sammlungen und Hoffeste bauen. Pöppelmann und Permoser schufen denn auch ein Ensemble, das seines gleichen sucht. Säulengänge verbinden die Hauptpavillons und das Kronentor. Rund um den Reitenden Johann bilden Gemäldegalerie, Opernhaus, italienisches Dörfchen und Schinkels Hauptwache eine der schönsten Kulissen. Die Hofkirche mit ihrer berühmten Silbermannorgel bildet den Abschluss des Rundgangs.
Mittwoch: vormittags Nicht nur für Männer und für Frauen – die Sekundogenitur und die Frauenkirche
Der Rundgang startet am Schloßplatz und führt die Treppen hinauf zur Brühlschen Terrasse. Hier reihen sich die prächtigen Bauten wie Perlen einer Kette aneinander: das Wohnhaus des zweitgeborenen Königssohns, die Hochschule für Bildende Künste und das Albertinum. Wie  Phoenix aus der Asche ist dank großzügiger Geldspenden die glockenförmige Kuppel der Frauenkirche wieder erstanden. Wer  sich noch an die Trümmer hinter dem Luther-Denkmal erinnert, ist sicher überrascht über dass, was Bauingenieure und Bildhauer hier rekonstruiert haben. Von oben hat man einen grandiosen Blick über die sich immer noch wandelnde Altstadt Dresdens.
nachmittags Schall und Rauch – Opernmelodien und ein Schloß für Glimmstengel Das Opernhaus von Dresden ist nicht nur durch die Fernsehwerbung den meisten geläufig. Sein Erbauer, Gottfried Semper, gehörte wie Richard Wagner einst zu den Revolutionären. Die detailgetreue Rekonstruktion nach dem Krieg dauerte beinahe länger als der eigentliche Bau des Gebäudes; dafür sind die Räumlichkeiten von besonderem Charme. Von dort führt der Weg vorbei am Landtag und dem modernen Kongresszentrum zu einem Juwel des Jugendstils. Doch die verspielte Yenize-Kuppel ist trotz der flankierenden Türme keine Moschee, sondern eine ehemalige Zigarettenfabrik. Ihr Bauherr trieb einen immensen Aufwand.

Donnerstag:
vormittags Wendelstein und Schwibbogen – prachtvolle Gotikreminiszenzen Mit dem Dampfer geht es elbabwärts. Atemberaubend thronen die Albrechtsburg und der Dom von Meißen auf einem Felsenvorsprung. Durch schmale Gässchen in der Altstadt geht der Weg hinauf zum Schloss. Hier stand die Wiege Sachsens. In den Gewölben richtete man dem genialen Erfinder eine Werkstatt ein - und damit er keine Geheimnisse ausplaudern konnte, hielt man ihn wie einen Gefangenen. Der hochgotische Dom mit seiner markanten Turmsilhouette reiht sich nahtlos in die schönsten Beispiele von Reims, Köln und Prag.
nachmittags Gekreuzte Schwerter auf weißem Grund – eine Garantie für das Geldmachen Nachdem man zwar kein Rezept zum Goldmachen, wohl aber das Geheimnis des Porzellans entdeckt hatte, wollten immer mehr  Menschen feinste Köppchen, Schüsseln und Teller auf ihren Tafeln haben. Was Böttcher und Kändler  noch mit der Hand fertigten, konnte kaum den Bedarf decken. Aus der Manufaktur wurde eine Fabrik mit Dampfmaschinen, Knetwerken und großen Brennöfen. Eine Besichtigung der Schausammlung bildet den Abschluss des Tages in Meißen.

Freitag:
vormittags Park und Pentacon – neuere Stadt- und Technikgeschichte Vom Hotel geht es zum Stadtpark. Hier erholten die Herrscher sich einst bei der Jagd, während heute die Besuchenden den botanischen oder zoologischen Garten in Augenschein nehmen. Wilhelm Kreis´ Hygienemuseum war gedacht als Lehr- und Bildungsstätte. Die Gläserne Manufaktur zeigt, wie eng Produktion und Kulturevent miteinander verbunden sind. Das nächste Ziel ist der Ernemannturm. Hier zeigt sich, dass Dresden die bedeutendste Stadt feinmechanischer und optischer Betriebe in Europa war. Zur Abrundung ist ein Abstecher zum Blauen Wunder vorgesehen. Der Loschwitzer Stadtteil mit seinen Seilbahnen ist nicht erst seit Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ beliebtes Wohnquartier von Dresden. nachmittags zur  freien Verfügung.
Samstag: vormittags Der Reiter und sein Hofnarr – allerlei Neustädter Denkmäler Über die mächtige Augustusbrücke betritt man die sogenannte Neustadt – auf Königs Befehl gebaut, um neue Wohnungen zu errichten. Vorbei am Japanischen Palais geht es über prächtige Boulevards, die strahlenförmig am Augustusplatz zusammen treffen.
Wieder am Ufer angekommen, bilden riesige Paläste einen Blickfang. Trotz ihrer Auffälligkeit können sie aber nicht mit dem Ensemble der Altstadt auf der anderen Seite ,gegenüber, konkurrieren. So wie sich einst die Stadt dem Maler Canaletto geboten hat, so kann man sich auch heute kaum von dem herrlichen Blick auf die  Gebäude losreißen.
nachmittags Zugfahrt nach Aachen zurück


Termin war von Montag, 28. September bis Samstag, 3. Oktober 2009

Zum Veranstaltungskalender

  duxitineris Dr. Ing.Holger A. Dux
Schumacherstraße 6; 52062 Aachen Tel: 0241/90 20 36

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