Mit offenen Augen spazieren gehen -Aachen nicht nur für Oecher

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Studienfahrt nach München
Wittelsbach -Weißblau - 850 Jahre Weltgeschichte

Termin war:  18.August bis 23.. August 2008 
  
Es war eine fantastische Reise mit einer SUPER-Gruppe die mir viel Freude gemacht hat!

 
 




MÜNCHEN -die heimliche Hauptstadt wird sie oft genannt, Isar-Athen nannte sie schon Ludwig I. ; viele Urlauber geniessen die "nördlichste Stadt Italiens" mit ihren Strassencafès oder Biergärten.

Wer Bauten schätzt findet in München nahezu unermesslich vieles: schönes, altes und gepflegtes. Aber auch modernes, mondänes. München ist aber ebenfalls eine sehr junge Stadt: Universität, TU und viele namhafte Firmen am Ort bringen buntes, vielfältiges und multikulturelles Publikum.

Und auch der "grantelnde" Münchner ist dennoch existent, seine Liebenswürdigkeit -gepaart mit einer durchaus ordentlichen Portion Tradition- aber auch einer genauso großen und anerkannten Toleranz, wird von den in München lebenden -wie von Touristen- geschätzt.

Schon zu Zeiten des SIMPLIZISSIMUS ist das karikiert worden:


                                       
AUSKUNFT: "Können Sie mir sagen, wie ich von
hier am schnellsten in die Karlstrasse komme?"
--"Jo mei,in `d Karlstrassen? Wissen `S dös kama
ned soleicht beschrebn. Do gehnga verschidne Strossn
hi und her -bis in `d Karlstrassen. Aber schaugn`S
i tat ja mitgehn, wanni kunnt. I taat eahna jo
hiführn, g`wiß aah no. Aber schaugn`S, i hob aa
so vui Duarschd und i möcht jezz grad a bisserl
inn Bräu gehn! Wissen`S wos:gengas do aa mit inn Bräu!Was tean Sia aa in da Karlstrassn!?"

 
                                            
Vor 850 Jahren, am 14. Juni 1158, musste Kaiser Friedrich Barbarossa einen Streit zwischen Heinrich dem Löwen und dem Bischof von Freising schlichten: Heinrich hatte einfach die Zollbrücke für den Salzhandel bei Oberföhring abgebrannt und neben "seinem" München wiedererrichtet. Gleichzeitig verlieh er der Ansiedlung das Markt- Zoll- und Münzrecht. Diese Tat, im "Augsburger Schied" niedergeschrieben, gilt als älteste, urkundliche, Erwähnung von MUNICHEN. München feiert den Umstand ab dem 14. Juni das ganze Jahr 2008 -ich bin sicher wir werden einiges davon mitbekommen.

An 6 ganz bestimmt interessanten Tagen in dieser Stadt hat mich eine sehr motivierte und wissbegierige Gruppe begleitet und München einmal ganz anders erlebt!
 











 

 

 

DAS haben wir in München alles erlebt und gesehen:
Montag, 18.August:
nachmittags nach der Ankunft
: Das Herz der Stadt -Viktualienmarkt; Der erste Stadtspaziergang  führt in das Herz der Stadt. Das Sendlinger Tor markierte einst das Ende der Stadt. Die sogenannte Asamkirche ist ein Schmuckstückchen des Rokoko. In unmittelbarer Nähe steht die neue Münchner Synagoge. Der Neubau steht in reizvollem Kontrast zum modernisierten Stadtmuseum. Die neue „alte“ Schrannenhalle und der angrenzende Viktualienmarkt waren einst wichtig für die Versorgung der Stadtbevölkerung. Heute treffen sich hier die Feinschmecker bei den Denkmälern von Liesl Karstatt und Karl Valentin. Vor dem Abendessen bietet der „Alte Peter“, eines der Wahrzeichen der Stadt, einen ersten Höhepunkt. Seinen Turm kennen nicht nur die Fans der „Lindenstraße“ – solange wie er steht, so heißt es in einem Volkslied, „so lang stirbt die Gemütlichkeit zu München niemals aus“.

Dienstag, 19.August: Vormittags Königsschloß und Koloratur. Die mächtige Residenz in München wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Sie war Bayerns Machtzentrum, von hier aus führten die Herzöge und Könige ihre Dienstgeschäfte. Eine der größten Schloßanlagen in Deutschland verwirrt mit ihren vielfältigen Fassaden aus der Renaissance und dem Klassizismus. Die Innenräume, durch die eine Münchnerin mit profunden Kenntnissen führt, sind aus Trümmerschutt rekonstruiert worden. Heute strahlen sie fast noch festlichen als zur Königszeit. Nachmittags: Isarauen – Schauen. Als Treffpunkt bietet die Bayerische Staatsoper genau die richtige Kulisse. Durch eine der imposanten Straßen mit noblen Boutiquen geht’s zu einem der typischen Münchner Wohnviertel, dem „Lehel“, wo einst viele Schriftsteller zu Hauses waren. Von dort lässt es sich schön an der Isar entlang Lustwandeln. Das breite Bett bietet nicht nur genügend Reserveraum für Hochwasser. Die Isarauen sind eines der wichtigsten Naherholungsziele für die Münchner Bügerschaft. Auf einer Insel steht einer der bekanntesten Museumsbauten in Deutschland, das „Deutsche Museum“. Es lädt die Technikbegeisterten zum experimentieren und muss für die zahlreichen Sammlungen stets erweitert werden.Der Weg zum Hotel führt durch das Gärtnerplatzviertel mit seinem zentralen Theater. Angelegt wurde es als typische Stadterweiterung des Klassizismus.

Mittwoch, 20.August: Vormittags Fürstlicher Städtebau. Gleich bei der Kajetankirche – die jeder nur als Theatiner-Hofkirche kennt – beginnt einer der imposantesten Straßenzüge mit einem Paukenschlag. An der Ludwigstraße reiht sich ein Palast an den anderen. Die Straße beginnt an der Feldherrenhalle und endet am Siegestor. Für die meisten der Bauten gibt es bedeutende Vorbilder. Unter der Leitung der Baumeister Klenze und Gärtner entstand ein Ensemble, an dem bis in die 1930er Jahre gebaut wurden. Nach vorgegebenen Bauformen entstanden damals Reichsbank und  das heutige Ministerium für Landwirtschaft und Forsten.
Nachmittags: vom Hofgarten zum Friedensengel. Fast könnte man die Prinzregentenstraße als Museumsmeile bezeichnen, neben dem Haus der Kunst behaupten sich hier das neobarocke bayerische Nationalmuseum und die eher privat wirkende Schack-Galerie. Der Blick fällt unweigerlich auf die Säule mit dem golden funkelnden Siegesengel, die, über der Isar prunkend, so etwas wie ein Ausrufezeichen für die Parkstadt Bogenhausen ist. Der weiteren Highlights gibt es viele, vom Prinzregententheater bis zur bekannten Villa Stuck mit der auch in Köln zu findenden bronzenen Amazone vorm Haupteingang.

Donnerstag, 21.August: Vormittags Ein wahrhaft königlicher Platz. Von der Brienner Straße mit dem unübersehbaren Obelisk zur Erinnerung an die Gefallenen der napoleonischen Schlachten ist es nur ein Katzensprung bis zum Königsplatz. Er gilt, was seine gebaute Kulisse angeht, als einer der imposantesten Platzanlagen des 19. Jahrhunderts. Bei den Propyläen, der Antikensammlung und der Glyptothek fühlt man sich unwillkürlich nach Griechenland versetzt.Die Parteibauten nach Entwürfen von Paul Ludwig Troost wirken hingegen Maßstabsprengend.  Aber sie vermitteln zum Kunstforum der Pinakotheken. Drei stehen heute schon als typische Kinder Ihrer Bauzeit nebeneinander – eine vierte wird momentan neu gebaut. Nachmittags: Auf nach Wahnmoching Von Schwabing hat sicherlich schon jeder einmal gehört. Den mit dieser Viertel ist das Münchner Künstlerleben eng verknüpft. Und das ist nicht nur heute so, wo die Jugendstilbauten überall großen Anklang finden. In den 1960er Jahren hatten sich hier berühmte Wohngemeinschaften etabliert. Um die Jahrhundertwende lebten hier Maler und Schriftsteller einträchtig neben Gastwirten, Kleinhändlern und Tagelöhnern. Manche prunkvolle Jugendstilfassade ist erhalten geblieben und bietet „Futter für die Augen“. Nachmittags: gibt es auch Zeit für den Besuch in einem der Münchner Museen.

Freitag, 22. August:
Vormittags Alt München. Vom Isartor geht’s durch das Tal zum Marienplatz. Das neue Rathaus ist und bleibt der Stolz der Bürger. Mit seiner überaus reichen neogotischen Fassade und dem kürzlich  restaurierten „Männleinlaufen“ lockt es die Fotografen. Über allem thront die Patrona Bavariae auf einer hohen Säule und funkelt gülden in der Sonne. Nicht weit davon steht die Burg im ältesten  Teil der Stadt. In den Gäßchen stösst man noch auf das eine oder andere der "Ohrwaschlhäuser". Am Hofbräuhaus geht’s vorbei  durch die  moderne Einkaufsgalerie der „Fünf-Höfe“ bis zur Marienkirche. Nachmittags: Schloß Nymphenburg Das prachtvolle Lustschloß der bayerischen Kurfürsten wurde aus lauter Freude über die Geburt des Stammhalters errichtet. Eingebettet in einen barocken Park mit weiteren architektonischen Kleinoden ist Nymphenburg ein Muß für jeden Münchenbesuch im Sommer.Der strenge kubische Bau mit seinen Pavillons überrascht im Innern: Cuvilliès d.Ä. schuf beeindruckende Räume im Stil des Rokoko. Selbstverständlich bietet sich ein Blick auf „die schönsten Frauen“ des frühen 19. Jahrhunderts, von denen Lola Montez auch in Aachen für Furore gesorgt hat.

Samstag, 23. August
: Vormittags Von der Bavaria zur Weißwurst. Hoch über der Theresienwiese thront die stolze Bavaria. Und betrachtet wohlwollend-schmunzelnd die Aufbauten zur Wiesn. Wer mag, kann im Innern der Dame nach oben klettern und durchs ihre Augen auf München blicken. Mit der U-Bahn geht’s dann zum zünftigen Weisswurst-Frühstück. So gestärkt hat man gute Laune, um noch einmal über den Stachus zu wandeln.
Nachmittags:
-leider?- Heimfahrt -Zugfahrt nach Aachen.
 

  


 

Hinweise
Bis auf die Museums- und Schloßbesuche ist die Gruppe draußen und zu Fuß unterwegs.

- Bitte achten Sie auf bequeme Schuhe und auch Regenschutz. In der nördlichsten Stadt Italiens kann es auch im August noch kühl werden -vor allem abends in den Biergärten.

- Etwa einen halben Tag haben Sie Gelegenheit zum Einkaufsbummel, zum Relaxen oder zum Entdecken auf eigene Faust.

- Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Essen und haben die Möglichkeit, uns über das Gesehene und Gehörte auszutauschen.

Leistungen; im Reisepreis war enthalten:

- Bahnfahrt 2. Klasse Aachen – München - Aachen

- 5 Übernachtungen  im zentral gelegenen Hotel (Einzel-/Doppelzi. m. Dusche/WC)incl. Frühstück

- gemeinsames Abendessen (Getränke auf eigene Rechnung) Montag bis Freitag.

- alle Eintrittsgelder für Museen, Führungen, Besichtigungen.

- pro Teilnehmer eine Wochenkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel im Innenstadtbereich München

- sachverständige Leitung

- die Reisegruppe umfasste 17 Personen.

 

 

Zum Veranstaltungskalender

  duxitineris Dr. Ing.Holger A. Dux
Schumacherstraße 6; 52062 Aachen Tel: 0241/90 20 36

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